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Gebäudeeinrichtung am Beispiel einer Wohnung

Eine Spezialität unseres Vereins sind die mit Inneneinrichtung versehenen Gebäude.
Dabei ist es egal, ob es sich um eine Wohnung, ein Ladengeschäft oder ein Büro handelt, denn das Vorgehen ist immer das gleiche.
Bei dem hier gezeigten Beispiel handelt es sich um eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus auf der Jugendanlage unseres Vereins.

Wenn man sich dafür entscheidet eine Inneneinrichtung zu bauen, sollte das aufgrund der Zugänglichkeit schon während des Baus des Gebäudes berücksichtigt werden.
Generell ist auch nicht unbedingt jedes Gebäude für eine Inneneinrichtung geeignet.
Das gewählte Gebäude sollte möglichst am Rand der Anlage stehen und auch nicht über zu kleine Fenster verfügen. Sonst kann es vorkommen, dass die mühevolle Kleinarbeit später nicht auffällt oder schlichtweg nicht eingesehen werden kann.
Bei dem hier gezeigten Gebäude handelt es sich um ein Mehrfamilienhaus der Fima Auhagen (Art.-Nr.:11402), bei dem durch "Kitbashing" die Balkone in der Seitenwand eingebracht wurden.

Hat man sich dafür entschieden, wo eingerichtet werden soll, kann mit dem Bau eines lichtundurchlässigen Kastens begonnen werden. So ein Kasten kann über beliebig viele Zimmer verfügen, allerdings ist er zwecks Beleuchtung auf ein Stockwerk beschränkt.
Ein weiteres Stockwerk benötigt einen weiteren Kasten.
Wohungen direkt übereinander können wegen der Decken- bzw. Fußbodenhöhe zu Problemen bei der Beleuchtung führen. Ausserdem ist es von Vorteil zwecks Austausch defekter LEDs die Kästen zugänglich anzuordnen.
Boden und Wände unserer Wohnung bestehen aus 3mm starkem Polystyrol, das mit dem Bastelmesser zugeschnitten werden kann.
Des Weiteren sollte der Kasten noch nicht in das Gebäude eingeklebt werden. Das würde die Gestaltung komplizierter machen.

Nun kann mit der Ausgestaltung der Wohnung begonnen werden.
Muster für Teppichböden, Fliesen und Tapeten können als Bilder aus dem Internet heruntergeladen oder z.B. in Microsoft Word selbst erstellt und ausgedruckt werden.
Sind Böden und Wände beklebt und angemalt können die ersten Einrichtungsgegenstände drapiert werden.
Möbel können selbst gebastelt werden, allerdings liefert hier die Zubehörindustrie gegeignetes Material. In unserem Fall kam das FALLER "Gebäude-Inneneinrichtung"-Set (Art.Nr.:180545) zum Einsatz.

Die 3mm Wandstärke unserer Wohnung reichen aus, um kein Licht durchzulassen. Bei allen üblichen Gebäudebausätzen ist das allerdings anders. Da die Wandstärke dort nicht ausreicht, werden meist Lichtmasken beigelegt oder müssen selbst angefertigt werden.
Es reicht aber auch aus, die betreffenden Wände mehrmals schwarz anzumalen.
Sollte es sich um Wände handeln, die durch die Fenster sichtbar sind, sollten diese mit Tapeten überklebt werden.

Während die Wände trocknen, kann weiter eingerichtet werden.
Als kleines Extra soll in unserem Wohnzimmer ein Fernseher laufen. Dazu wurde ein mit einer SMD beleuchteter Computerbildschirm aus dem "Büro-Set" von BUSCH (Art.Nr.: 5402) verwendet.
Dieser wird später mit einer Schaltung zum "Flimmern" gebracht.

Nachdem auch die restlichen Möbel ihren Platz gefunden haben, können es sich die stolzen Wohnungseigentümer von Preiser endlich gemütlich machen.
Dabei sollte, wie bei den Möbeln auch, darauf geachtet werden, dass sie durch die Fenster zu sehen sind. Sonst ist die ganze Arbeit umsonst...
Die Münze dient dem Größenvergleich.

Und schon kann bei einem kühlen Feierabend-Bier der neue Fernseher ausprobiert werden.

Sind alle Einrichtungsarbeiten abgeschlossen, kann der "Wohnungskasten" eingeklebt werden.
Die Beleuchtung erfolgt durch superhelle LED mit einem Durchmesser von 3mm, die in Löcher in der ebenfalls 3mm dicken Decke gesteckt werden.
Hierbei kamen unterschiedliche Farbtöne zum Einsatz:
In der Küche wurde eine "kaltweise" LED eingesetzt, um das für Leuchtstoffröhren typische, kalte Licht zu simulieren.
Im Wohnzimmer kommt eine "warmweise" (auch "sunny-white" genannte) LED zum Einsatz, um das warme Licht einer Glühbirne bzw. Energiesparlampe zu verbreiten.

Die LEDs werden in Reihe geschaltet und mit einem Schutzwiderstand versehen.
Sollte das Licht in den Räumen einzeln an- und ausgeschaltet werden, müssten die LEDs parallel geschaltet und einzeln angesteuert werden.

Schlussendlich sollten die LEDs auch von oben mit schwarzer Farbe bedeckt werden, damit kein Licht durch das Dach scheint.
Die Kabel können nun direkt an den Lichtstrom der Anlage (12-16 V Wechselstrom) angeschlossen werden. Soll das Gebäude wie in unserem Fall allerdings abnehmbar sein, sollte ein Stecker angebracht werden.

Nun kann der Preiser-Hausmann bestaunt werden, der sich voll auf den Fernseher konzentriert, während die Preiser-Tochter von der Schule nach Hause kommt.

Inzwischen kocht die Preiser-Hausfrau...was es da wohl zum Abendessen gibt?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

von Matthias Winkler

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