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Mercedes-Benz Sprinter BF3 der Firma Wacker

Mercedes-Benz Sprinter BF3 der Firma Wacker

Um etwas Bewegung auf die Straßen unserer Modellbahnanlagen kommen zu lassen, habe ich mich dazu entschlossen mit dem Thema Mikromodellbau zu beginnen.

Hier möchte ich nun meinen Umbau eines Mercedes-Benz Sprinter als BF3, mit der Lackierung der, wie unser Verein ebenfalls in Filderstadt-Sielmingen ansässigen, Firma Wacker vorstellen. Das Modell stammt aus dem Herpa-Sortiment. Diese Fahrzeuge eignen sich in der Regel sehr gut für den Mikromodellbau. Dies liegt daran, dass Herpa beim Zusammenbau der Fahrzeuge ohne Kleber auskommt. Die Fahrzeugteile sind lediglich zusammengesteckt und lassen sich sehr gut auseinanderbauen.

Zu den verwendeten Komponenten:
- Deltang RX43D-1 (Empfänger)
- M400G80 (Motor+Getriebe)
- Spektrum AS2000 (linear Servo)
- Lipo 140mAh
- Fallerlenkachse
- diverse SMD LED's

Zunächst wird das Fahrzeug zerlegt. Hierzu müssen die Front-, sowie die Rückleuchten und der Kühlergrill herausgezogen werden. Anschließend lässt sich der obere Teil des Fahrzeuges abheben. Danach werden die Achsen und die Inneneinrichtung entfernt. Die Bodengruppe besteht aus drei Teilen. Von unten gesehen ist das erste Teil der Boden. Darüber folgt eine Trägerplatte an der die lackierten Seitenteile befestigt sind. Teil Nummer 3 sind die Stoßfänger und die Plastikseitenteile.

Am Boden wird zunächst quer zur Vorderachse eine 1mm breite Vertiefung eingefräst. Diese hat die Tiefe der Vorderachse. Anschließend wird ein 1mm Messingdraht  auf die selbe Länge wie die Vertiefung gebracht. Dieser nimmt später die Lenkachse auf und stellt gleichzeitig die Fahrzeuglänge sicher. Nun wird Platz geschafft für die Vorderachse. Dazu wird der Boden zerteilt und ausgefeilt.

Die Vorderachse wird auf den Messingdraht aufgefädelt und dieser im Boden verklebt. Dabei ist auf die Ausrichtung von Vorderwagen zum Rest vom Boden zu achten. Ist die Lenkachse eingeklebt kann als mechanischer Pendelanschlag ein Stück Polystyrol zurecht gefeilt werden (siehe Abb.2).

Nach dem Einbau der Vorderachse folgen die Aussparungen für das Getriebe, die Ladebuchse, den Schalter und den Servo. Diese können ausgefräst, bzw. ausgefeilt werden. Beim Einbau des Getriebes sollte zuvor die Funktion geprüft werden. Dies gilt ebenfalls für den Servo.

Sind die Komponenten eingebaut, können die lackierten Seitenteile, sowie die Stoßfänger eingebaut werden. Diese werden dazu von ihrem Trägermaterial gelöst und einzeln eingeklebt.

Parallel kann die Lenkung vervollständigt werden. Hierzu wird ein Draht um die Lenkstange gebogen und am Servo befestigt. Der Draht sollte leicht Spiel haben um ein Pendeln der Achse zu ermöglichen.

Anschließend können alle Komponenten verdrahtet werden. Um später eine einfache Zugänglichkeit zu ermöglichen, werden die Lichtfunktionen über einen Stecker verbunden.

Nun kann die erste richtige Probefahrt erfolgen. Bei Mikromodellen sollten hierzu Gummireifen verwendet werden. Diese sind z.B. aus dem Ersatzteilsortiment der Faller-Car-System Fahrzeuge erhältlich.

Es fehlt noch die Beleuchtung. Dazu werden die Frontscheinwerfer eingeklebt. Dahinter werden die weiße und orange SMD-LED für die Lichtfunktionen geklebt. Bei den Rückleuchten wird dies komplizierter, da diese bereits rot eingefärbt sind. Um Rückfahrscheinwerfer und Blinker in ihren richtigen Farben zu bekommen, werden hierzu die Leuchten mit 0,5mm aufgebohrt. Anschließend wird ein Lichtleiter eingesetzt. Die SMD-LED können nun dahinter geklebt werden. Bei Brems- und Rücklicht können diese direkt auf die Rückleuten geklebt werden. Die Beleuchtung ist noch nicht vollständig abgeschlossen, daher sind noch keine Bilder verfügbar.

Im weiteren Umbau soll das Fahrzeug alle nötigen Komponenten für ein Betrieb im DC-Car Verkehr bekommen. Das heißt alle nötigen Komponenten zur Abstandsteuerung um DC-Cars am Auffahren zu hindern. Dies soll ein Betrieb  im Verkehr ermöglichen. Zudem ist eine passende Schwerlastzugmaschine mit Auflieger der Firma Wacker in Bau. Später soll das Begleitfahrzeug den DC-Car Verkehr bremsen und anhalten können, um ein rangieren des Schwertransportes zu ermöglichen.

Von Stefan Kopp

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